Das Netzwerk Zukunftsstädte ist ein freier Zusammenschluss innovationsorientierter Kommunen und ihrer Verwaltungen mit Modernisierungsakteuren aus Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft.
Das auf Selbstorganisation ausgerichtete Netzwerk engagiert sich für die innovative und kooperative Bewältigung kommunaler Herausforderungen. Die kostenfreie Mitgliedschaft können Institutionen, Unternehmen, einzelne Funktionsträger und ganze Kommunen (bei Zustimmung durch Bürgermeister oder Gemeindrat) erhalten.
Ausgangspunkt für das Netzwerk war der Ideenwettbewerb T-City der Deutschen Telekom AG. Nach Abschluss des Wettbewerbs um die besten Ideen für innovative Anwendungen der Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT) wollten viele Teilnehmerstädte um die gewählte T-City Friedrichshafen weiter gemeinsam an der Lösung wichtiger Zukunftsfragen arbeiten.
Das Netzwerk Zukunftsstädte wird durch den Deutschen Städte- und Gemeindebund (DStGB) koordiniert und moderiert. Die Deutsche Telekom AG fördert das Netzwerk und steht ihm als Kompetenzpartner für Informations- und Kommunikationstechnologien zur Verfügung.
In dieser Rubrik finden sich grundsätzliche Informationen zum Netzwerk, Termine und Events und aktuelle Blogeinträge unserer Netzwerk-Akteure.

Blicken wir zehn Jahre zurück. Im Jahr 2000 dümpelte das Internet vor sich hin. Übertragungsraten mit einem Modem von 9.600 Baud waren bereits schnell. Google spielte so gut wie keine Rolle. Die Zahl der Personalcomputer übertraf die der Laptops bei weitem. UMTS war ein Fremdwort, es gab keine Smartphones. Menschen konnten nicht in Wikipedia das Wissen der Welt durchforsten. IPhone und Twitter waren noch kein Thema. Apple war ein klassisches IT-Unternehmen, von Musik und Telefonie keine Spur.
Mit der sogenannten „De-Mail“ wird Bürgerinnen und Bürgern, Unternehmen und Verwaltung eine einfach zu nutzende Technologie angeboten, um sicher, rechtsverbindlich sowie vertraulich im Internet zu kommunizieren. In einer multimedialen Online-Präsentation wird Dr. Jens Dietrich vom Bundesministerium des Innern das Konzept und die Möglichkeiten der De-Mail vorstellen und erste, im Rahmen eines Pilotprojekts in der T-City Friedrichshafen gewonnene Erfahrungen präsentieren.

Zum Zusammenhang von Iuk und Stadtentwicklung gibt es Kontroversen und keine gesicherten Erkenntnisse. Klar ist, die neuen Medien haben Auswirkungen auf Stadt und Gesellschaft, die bisher nicht ausreichend im Blickfeld der Forschung waren. Zukünftig wird es daher verstärkt darum gehen, Chancen und Risiken der neuen Medien für die Stadtentwicklung zu erforschen.
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22.03.2010, Internet | Online-Vortrag zum Projekt De-Mail des BMI [Details]
27.04.2010, Berlin | 13. Deutscher Verwaltungskongress "Effizienter Staat" [Details]
18.05.2010, Leipzig | 11. Kongress neue Verwaltung [Details]
24.06.2010, Friedrichshafen | 2. Netzwerktag: Innovation und Kooperation [Details]