Als im Mai 2006 der T-City-Wettbewerb für Städte zwischen 25 000 und 100 000 Einwohnern von der Deutschen Telekom AG und dem Deutschen Städte- und Gemeindebund ins Leben gerufen wurde, konnte kaum jemand absehen, welch positive Resonanz dieser Wettstreit der Ideen in den teilnehmenden Städte auslöst. Bis zum Einsendeschluss im gingen Bewerbungen aus 52 Städten mit über 1000 zukunftsweisenden Projektideen in der Bonner Telekom-Zentrale ein.
In dieser Rubrik finden sich grundlegende Informationen rund um die Initiative Netzwerk Zukunftsstädte.
Das Netzwerk Zukunftsstädte ist ein Zusammenschluß von derzeit 28 Städten aus Deutschland, die sich ganz der Entwicklung von innovativen Lösungen auf den Gebieten der Stadtentwicklung und Verwaltungsmodernisierung verschrieben haben. In diesem gemeinsam von Deutscher Telekom AG und Deutschem Städte- und Gemeindebund initiierten Netzwerk tauschen kommunale Akteure ihre Ideen und Erfahrungen bei der Modernisierung des städtischen Lebens durch moderne Informations- und Kommunikationstechnologien aus – mit anderen Worten das Web 2.0 für Städte mit Zukunft.
Statement von Timotheus Höttges, Vorstandsmitglied Deutsche Telekom AG
Statement von Dr. Gerd Landsberg, Geschäftsführendes Präsidialmitglied des Deutschen Städte- und Gemeindebundes
Timotheus Höttges Dr. Gerd Landsberg

Zum Zusammenhang von Iuk und Stadtentwicklung gibt es Kontroversen und keine gesicherten Erkenntnisse. Klar ist, die neuen Medien haben Auswirkungen auf Stadt und Gesellschaft, die bisher nicht ausreichend im Blickfeld der Forschung waren. Zukünftig wird es daher verstärkt darum gehen, Chancen und Risiken der neuen Medien für die Stadtentwicklung zu erforschen.

Bürgerinnen und Bürger, die Fragen zu Verwaltungsdienstleistungen haben, sollen in absehbarer Zeit in Deutschland nicht mehr umständlich nach einer für sie zuständigen Stelle suchen müssen, sondern Hilfe von einer zentralen Stelle erhalten. Nach den in der Bevölkerung bekannten Notrufnummern 110 für die Polizei und 112 für die Feuerwehr wäre eine solche Behördenservicenummer ein weiterer Schritt zu einer einfacheren, bürgernahen und transparenteren Verwaltung.

Die Einbindung von Web 2.0-Technologien und Community-Plattformen auf den kommunalen Internetseiten eröffnen neue Möglichkeiten der Bürgerbeteiligung in der virtuellen Welt von Städten und Gemeinden. Beispiele sind „Stadtwikis“, „Bürgerblogs“ oder Foto- bzw. Filmforen. Als Web 2.0 wird dabei das Internet der zweiten Generation bezeichnet. Es berührt alle Lebensbereiche: Menschen leben und arbeiten online, schaffen Mehrwerte durch Beziehungsnetze und nutzen neue Formen der Zusammenarbeit.

E-Kinderbetreuung, Unterricht 2.0, Stadtratsfernsehen.de, Börse der guten Taten und Ausbau der Breitbandversorgung – das sind nur einige der aktuellen Projekte in den Zukunftsstädten des Netzwerks, das sich im vergangenen Jahr im Anschluss an den Wettbewerb T-City der Deutschen Telekom AG und des Deutschen Städte- und Gemeindebundes (DStGB) gegründet hat. Seither treffen sich die Mitglieder zum Erfahrungsaustausch bei großen Konferenzen, im kleinen Kreis vor dem Kamin oder wie zuletzt bei der ersten OpenSpace-Online®-Konferenz auch einmal im Internet.

15 Vertreterinnen und Vertreter des Netzwerk Zukunftsstädte, einer Initiative des Deutschen Städte- und Gemeindebundes (DStGB) und der Deutschen Telekom AG, trafen sich zu einer dreistündigen Online-Konferenz.

Die Bürgermeister der im Netzwerk Zukunftsstädte zusammengeschlossenen Kommunen trafen sich zu einem Gedankenaustausch mit Timotheus Höttges, Vorstand der Deutschen Telekom AG und Dr. Gerd Landsberg, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städte- und Gemeindebundes, auf dem Petersberg bei Bonn.

Auf dem offiziellen Gründungstreffen in Königswinter ist der Startschuss für das "Netzwerk Zukunftsstädte" gefallen. 36 Teilnehmer aus 23 Städten waren der Einladung des Deutschen Städte- und Gemeindebund in Kooperation mit der Deutschen Telekom in die Stadt bei Bonn gefolgt.

Als im Mai 2006 der T-City-Wettbewerb für Städte zwischen 25 000 und 100 000 Einwohnern von der Deutschen Telekom AG und dem Deutschen Städte- und Gemeindebund ins Leben gerufen wurde, konnte kaum jemand absehen, welch positive Resonanz dieser Wettstreit der Ideen in den teilnehmenden Städte auslöst.
Veranstalter/Netzwerkkoordinator:
Deutscher Städte- und Gemeindebund,
Deutsche Telekom AG
Zeitraum: August 2007 bis Dezember 2011
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