Die Stadt Arnsberg öffnet im Rahmen ihres aktiven Beschwerdemanagements einen weiteren Zugangskanal. Ab sofort werden sowohl SMS als auch MMS entgegen genommen.Wer also auf ein beschädigtes Verkehrszeichen oder Verunreinigungen aufmerksam machen möchte, der kann das "Beweisfoto" gleich mit senden.
Die Nutzung von SMS/MMS war im Zusammenhang der T-City-Bewerbung auch als Projekt angemeldet worden.
Die Stadt Arnsberg hat sich als erste Kommune in Deutschland mit dem Thema Beschwerdemanagement auseinandergesetzt.
Bereits seit 1994 werden systematisch Beschwerden als Verbesserungsvorschläge gewertet, zentral erfasst und bearbeitet. Darüber hinaus hat die Stadt schon 1996 ein "Bürgertelefon" eingerichtet, um den Kontakt zur Verwaltung zu erleichtern. Außerdem wird seit 2000 unter www.arnsberg.de die Möglichkeit zur Online-Kritik geboten. Dennoch arbeitet die Verwaltung stark "papierorientiert".
Für zu viele Verwaltungsvorgänge werden Briefe verfasst. Dies ist kostenintensiv und auch der Dialog mit den Bürgern leidet darunter, weil die Papierform langsam ist. Jeder Vorgang muss verfasst, gedruckt, kuvertiert und mit einem Postwertzeichen versehen werden. Das soll in Zukunft deutlich weniger werden.
Durch den verstärkten Einsatz von elektronischen Medien, wo rechtlich möglich, sollen Bürgerinnen und Bürger schneller mit der Verwaltung kommunizieren können. Umgekehrt will die Verwaltung die Bürger über SMS/MMS oder E-Mail zukünftig noch unmittelbarer und schneller erreichen können.
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