„Die Städte und Gemeinden in Deutschland stehen in den nächsten Jahren weiterhin vor der großen Herausforderung, das städtische Leben zügig und gleichzeitig nachhaltig modernisieren zu müssen. Dies wird insbesondere auf den Gebieten der Bildung, der Gesundheit, der Mobilität, der Raumplanung und nicht zuletzt der Verwaltung selbst geschehen. Der T-City Wettbewerb im letzten Jahr hat gezeigt, welche Kraft und Dynamik in den Kommunen vorhanden ist, wenn Verwaltung, Bürger, Wirtschaft und Wissenschaft kurz eine ganze Stadt gemeinsam an Ideen zur Lösung der anstehenden Probleme arbeiten. In 52 Teilnehmerstädten wurden mit enormer Anstrengung und in kürzester Zeit über 1000 Projektideen entwickelt. Was in diesen Städten geleistet wurde, ist beeindruckend. Die große Qualität und Vielfalt der eingereichten Ideen zeigt, über welch hohes innovatives Potential deutsche Kommunen verfügen.
Die Gründung des „Netzwerks Zukunftsstädte“ war ein konsequenter Schritt, um die zahlreichen T-City Projektkonzepte aus dem Wettbewerb umzusetzen und weiter zu verbreiten. Ein solches Netzwerk stellt einen besonderen Wert für alle Beteiligten dar. Schließlich arbeiten hier kommunale Akteure zusammen, die bereits bewiesen haben, dass sie in Bezug auf Innovations- und Leistungsfähigkeit an der Spitze stehen. Der Städte- und Gemeindebund wird die Arbeit des Netzwerks aktiv mit gestalten und die kommunalen Akteure bei der Entwicklung und dem Austausch von neuen und innovativen Wege zur Lösung der drängenden Probleme unterstützen.“
Ihr
Dr. Gerd Landsberg
Geschäftsführendes Präsidialmitglied
des Deutschen Städte- und Gemeindebundes
www.dstgb.de
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16.02.2009, Berlin | 1. Netzwerktag: Starke Kommunen durch Kooperation und Innovationen [Details]