Stadtportrait 

Kamp-Lintfort 

Die Stadt Kamp-Lintfort liegt am unteren Niederrhein im Nordwesten des Bundeslands Nordrhein-Westfalen und ist eine Mittlere kreisangehörige Stadt des Kreises Wesel im Regierungsbezirk Düsseldorf. Sie ist Mitglied der Euregio Rhein-Waal. Durch den Kreis Wesel wird die Stadt Kamp-Lintfort beim Regionalverband Ruhr und beim Landschaftsverband Rheinland vertreten.

 
Homepage der Stadt Kamp-Lintfort

Kamp-Lintfort im Netzwerk Zukunftsstädte 

 
Vernetzung, Bildung und betreutes Wohnen

E-Living im Alter, E-Learning in der Schule und E-Books aus der virtuellen Bibliothek: das niederrheinische Kamp-Lintfort, rund 45 Kilometer nordwestlich der nordrhein-westfälischen Hauptstadt Düsseldorf gelegen, will seinen Preis aus dem T-City Wettbewerb der Deutschen Telekom in Vernetzung, Bildung und betreutes Wohnen investieren.

Leistungen der Deutschen Telekom in Höhe von 50.000 Euro stehen Kamp-Lintfort als einem von neun Zweiplatzierten des Wettbewerbs zur Verfügung. Es sollen zwei Projekte unterstützt werden: Einerseits soll ein Mitteleinsatz für technologisch unterstütztes Wohnen im Alter sichergestellt werden, andererseits soll der Nachwuchs unserer Gesellschaft – die Schüler – durch eine moderne Lerninfrastruktur von dem Wettbewerb profitieren.

Ältere Menschen sind oft auf Hilfe angewiesen. Die wird von Angehörigen, Dienstleistern und der öffentlichen Hand erbracht. Stattet man die Wohnungen hilfebedürftiger Menschen mit technischen Assistenzsystemen - sogenannten Sensoren und Aktoren - aus, werden alle Betroffenen intelligent miteinander vernetzt.

Das Internet schickt automatisch eine SMS

Unter dem Strich steht ein neues Miteinander der Generationen. Die Bewohner erfahren eine gesteigerte Versorgungs- und Lebensqualität. Sie können länger in ihrer gewohnten Umgebung bleiben. Der Gang ins Altersheim ist nicht die letzte Konsequenz. Die Betreuer erhalten die Möglichkeit, ihre Einsätze flexibler, effektiver und sorgenfreier zu gestalten.

Konkret sieht die Umrüstung von zunächst zehn Wohnungen so aus: Sender an Fenstern und Türen signalisieren, ob sie versehentlich offen geblieben oder - bei einem Einbruch - sogar gewaltsam geöffnet worden sind. Rauchmelder, Bewegungsmelder und Sturzmelder zeigen Notfälle sofort an. Sensoren an Wasser- und Stromleitungen schlagen Alarm, wenn vergessen wurde, den Wasserhahn zuzudrehen oder das Licht auszuschalten. Die Aufzählung von Anwendungsmöglichkeiten ließe sich beliebig fortsetzen.

Der Clou an der Sache: Alle Informationen gehen per Funk an eine Internetplattform. Die verschickt selbständig SMS-Nachrichten, sollte es notwendig sein, Angehörige, Rettungs-, Sicherheits- und Ordnungsdienste automatisch zu aktivieren.

Der zweite Schwerpunkt ist der weitere Ausbau der Medienkonzepte in den Schulen. Durch Investitionen in die Infrastruktur wird die Basis für den langfristigen Aufbau eines Lern-Management-Systems geschaffen. Die Schule erhält durch die Einführung dieses Systems ein Werkzeug, das Sie zum Erreichen ihrer pädagogischen Ziele einsetzen kann.
Diese Lern-Management-Systeme - auch Lernplattformen genannt -, gehören zu den neuen interaktiven Technologien, die ein erstaunliches Potenzial für das Lernen innerhalb und außerhalb des Klassenraumes bieten.

Neue interaktive Technologien sollen in den Schulen Kamp-Lintforts Einzug halten.

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