Schwäbisch Hall liegt im Nordosten des Bundeslandes Baden-Württemberg, etwa 37 km östlich von Heilbronn bzw. 60 km nordöstlich von Stuttgart. Sie ist Kreissitz und größte Stadt des Landkreises Schwäbisch Hall.
Die Stadt ist heute Bildungs-, Dienstleistungs- und kulturelles Zentrum der Region und Standort einiger mittelständischer Unternehmen, v.a. des Maschinenbaus.
Schwäbisch Hall baut „Unterricht 2.0“ aus
Online sind sie in Schwäbisch Hall schon lange. Aber jetzt werden die beiden Gymnasien miteinander vernetzt. Das ist ein zukunftsweisender Schritt in einem Ort, dessen erste urkundliche Erwähnung über 850 Jahre zurückreicht.
Leistungen im Wert von 50.000 Euro stehen den Hallern zur Verfügung. Die 37.000 Einwohner zählende Kommune in Baden-Württemberg ist als eine der neun zweitplatzierten Städte aus dem T-City Wettbewerb der Deutschen Telekom hervorgegangen.
Schwäbisch Hall liegt im Kessel des malerischen Kochertals gut 300 Meter über dem Meeresspiegel an einer ehemals üppig sprudelnden Salzquelle. Zur Landeshauptstadt Stuttgart sind es nur 60 km Richtung Südwesten. Und vieles aus achteinhalb Jahrhunderten prägt diesen Ort noch heute. Die imposante, 500 Jahre alte Freitreppe an der Kirche St. Michael zum Beispiel. Moderne Dienstleistungsbetriebe, innovative Mittelstandsunternehmen und erfolgreiche Globalplayer sowie eine überdurchschnittliche Infrastruktur machen Schwäbisch Hall zu einem Zukunftsmodell Mittelstadt.
„Inspirierende und weltoffene Kultur“
Die Hallerinnen und Haller lieben ihre Stadt als einen Ort „von würdevoller Schönheit“. Wer Romanik, Gotik, Renaissance und Barock so bewundernswert sichtbar in sich vereint, der darf das auch sagen. Doch der Blick richtet sich nach vorne: „Zwischen den alten Häusern gedeiht eine inspirierende und weltoffene Kultur. Bürgerschaftliches Engagement und einfallsreiche Initiativen bereiten Schwäbisch Hall auf die Zukunft vor.“
Diese Zukunft wird zu beiden Seiten des Kochers auf den Hochflächen der "Haller Ebene" gestaltet, umrahmt von den grünen Höhen des Schwäbisch-Fränkischen Waldes. Auf der einen Seite liegt das Schulzentrum West mit dem „Erasmus-Widmann-Gymnasium“ an der Berliner Straße, auf der anderen das Schulzentrum Ost mit dem „Gymnasium bei St. Michael“ an der Tüngentaler Straße.
Videokonferenzen sichern Unterrichtsangebot
Virtueller Unterricht per Videokonferenz soll künftig das Angebot beider Schulen ergänzen. Denn nur so können Unterrichtskurse abgehalten werden, die sonst mangels Teilnehmerzahl nicht zu Stande kommen würden. Der Grund: Zwischen beiden Gymnasien liegen gut vier Kilometer Fahrtstrecke runter ins Tal, über den Kocher und auf der anderen Seite wieder hinauf. Zu weit für eine zeitlich sinnvolle Kurszusammenlegung.
Mit den Leistungen der Telekom beabsichtigen die Schulen, zwei Videokonferenzräume einzurichten. Zur Ausstattung zählen Bildschirme oder Leinwände, Kameras und breitbandige Vernetzung. IT@School reiht sich mit „Unterricht 2.0“ in über 850 Jahre Schwäbisch Haller Stadtgeschichte ein.
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